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FAQ

Häufige Fragen zur Mayaabdominaltherapie

Antworten auf die Fragen, die mir am häufigsten gestellt werden. Ihre Frage ist nicht dabei? Schreiben Sie mir gern.

Wie lange dauert eine Behandlung und was kostet sie?

Die Erstanamnese mit Erstbehandlung dauert ca. 2–2,5 Stunden, Folgebehandlungen ca. 1–1,5 Stunden. Die genauen Honorare finden Sie auf der Seite Honorar.

Muss ich zum ersten Termin etwas mitbringen?

Bitte füllen Sie vor dem ersten Termin den Anamnesebogen digital aus und schicken mir diesen am besten vorab per E-Mail. Die anderen Bögen (z. B. den Anmeldebogen mit personenbezogenen Daten) bringen Sie am besten ausgedruckt zum Termin mit. Sollten Sie keinen Drucker haben, können Sie diese auch vor Ort ausfüllen oder mir digital schicken. Falls Sie ärztliche Befunde wie Blutbild, Hormonuntersuchungen o. Ä. haben, bringen Sie diese gern mit, damit ich einen Blick darauf werfen kann.

Schön ist es außerdem, wenn Sie ein bis zwei Handtücher dabei haben.

Wie läuft eine Behandlung ab?

Nach einer ausführlichen Anamnese arbeite ich manuell im Bauchraum sowie am Rücken und im Beckenbereich. Einige Griffe führe ich mit dem Rebozo-Tuch durch. Sie lernen außerdem eine einfache tägliche Selbstmassage für zu Hause. Je nach Anliegen kommen ergänzende Elemente wie Wärmeanwendungen oder eine stützende Bauchbinde (Faja) hinzu.

Eine detailliertere Beschreibung finden Sie unter den Punkten Die Behandlung und Ergänzende Behandlungen.

Wann ist die Methode nicht geeignet?

Es gibt Situationen, in denen die Behandlung nicht oder nur angepasst durchgeführt wird – zum Beispiel bei akuten fieberhaften Erkrankungen oder Tumoren im Bauch- und Beckenraum sowie in bestimmten Phasen des Zyklus und der Schwangerschaft. Ebenfalls stellen eine Spirale und ein Aortenaneurysma Kontraindikationen dar. Auch sollte ein ausreichender Abstand nach Operationen gewährleistet und mögliche Wunden verheilt sein. In vielen Fällen passe ich die Behandlung an oder verzichte auf einzelne Griffe. Bei anhaltenden oder starken Beschwerden empfehle ich zunächst eine ärztliche Abklärung. Bei Unsicherheiten sprechen Sie mich gern an.

Ersetzt die Behandlung einen Arztbesuch?

Nein. Die Mayaabdominaltherapie ersetzt keine ärztliche Diagnose oder Behandlung. Sie versteht sich als begleitende, unterstützende Methode. Bei anhaltenden oder starken Beschwerden sollte zunächst eine ärztliche Abklärung erfolgen.

Wie oft sollte die Behandlung durchgeführt werden?

Der Abstand hängt vom individuellen Anliegen und Zustand ab – meist arbeite ich etwa einmal im Monat, in bestimmten Fällen aber auch häufiger. Eine regelmäßige Selbstmassage zu Hause ergänzt die Sitzungen und hilft, in Kontakt mit dem eigenen Bauchraum zu bleiben.

Muss ich die Selbstmassage wirklich regelmäßig machen?

Die einfach durchzuführende tägliche Bauch-Selbstmassage („Self Care", YAM – Your Abdominal Massage) ist ein wesentlicher Bestandteil der Methode; in bestimmten Fällen wie Organsenkungen ist es sinnvoll, sie zweimal täglich durchzuführen. Bei der ersten Behandlung leite ich Sie dazu an. Nehmen Sie sich dafür täglich etwa 10 Minuten Zeit.

Gibt es wissenschaftliche Studien zur Methode?

Zum Stand der Forschung: Eine Arbeit wertete die Daten von 221 behandelten Frauen aus und berichtete über eine kürzere Menstruationsdauer und weniger schmerzhafte Tage (Burchett 2013, East Tennessee State University). Anzumerken ist, dass es sich um eine Studie ohne Kontrollgruppe handelt.

Gibt es publizierte Erfahrungsberichte oder Fallberichte?

Ja. Die Mayaabdominaltherapie wird weltweit von darin ausgebildeten TherapeutInnen angewandt, die in einem lebendigen fachlichen Austausch stehen. Erfahrungsberichte aus der Praxis sind z. B. in „Journeys in Healing. Inspiring Experiences of Arvigo Practitioners and Clients" gesammelt (Zubrod, McDonald & Arvigo, Arvigo Institute 2014, ISBN 978-0-9908554-0-8). Solche Berichte geben Hinweise aus der Praxis, sind aber kein Wirksamkeitsnachweis.